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Geschichte der Pfadfinderschaft

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Etwas mehr über die neuere Geschichte wäre gut (statt Aufzählung der Bundeslager)! Und ein altes Bild aus der Gründerzeit.

Unsere Ursprünge liegen in den Frankfurter Bibelkränzchen (BK), gegründet 1898 von Albert Hamel, die bereits 1901 Lager organisieren, Stilelemente wie Hut und Gürtel und den Speersport einführen. 1911 wird eine eigene Pfadfinderabteilung gegründet. Sie gehört dem gerade entstandenen Deutschen Pfadfinderbund (DPB) an, der die in England durch Baden-Powell gegründete Pfadfinderbewegung in Deutschland etablierte. Die BK-Pfadfinder treten 1923 unter Paul Both in die Christliche Pfadfinderschaft (CP) ein, heben sich aber mit einer eigenen Tracht (seit 1926 das grüne Hemd) bewußt von ihr ab. Die BK schließen sich 1932 mit dem CVJM zusammen und gründen das evangelische Jungmännerwerk (EJW) Frankfurt. Da die CP dieses Werk verläßt, treten die Pfadfinder aus der CP aus und bilden die Eichenkreuz-Sturmschaft, die 1933 in die Hitlerjugend überführt wird.

  • 1934 Gründung der Heliand-Mitarbeiterschaft.
  • 1937 Entstehung von Haus Heliand in Oberursel-Oberstedten.
  • 1938 Verhaftung von Paul Both, wegen angeblicher Wehrkraftzersetzung. Nach einem halben Jahr Freilassung wegen Krankheit.
  • 1946 Neugründung der Heliand-Pfadfinderschaft, nach Genesung Paul Boths.
  • 1954 Zusammenschluß mit dem CVJM-Westbund.
  • 1966 Tod von Paul Both, Oberleiter wird Karlheinz Hahn. Verstärkte Führung der Pfadfinderschaft durch den Stammesführerkreis und den Großen Führerkreis aller Gruppenverantwortlichen. 
  • 1971 Aufnahme von Mädchenarbeit im EJW und schließlich Umbenennung in "evangelisches Jugendwerk".
  • 1987 Erstes Bundeslager
  • 1989 Gründung der Heliand-Mädchenpfadfinderschaft.
  • 1996 Jubiläum: 50 Jahre HP.
  • 2007 Speersportlager

Mehr über unsere Geschichte in der Wikipedia und dem Buch "Weit sind die Wege".